Exkursion zu den Spechten im Forchheimer Stadtwald

Kleinspecht © Kathrin Hämmerle
Kleinspecht © Kathrin Hämmerle

Bei vorfrühlingshaftem Wetter führte die Exkursion des LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) Forchheim zu den Spechten. Von unseren heimischen Vögeln sind die Spechte eine der ersten, die mit der Balz beginnen. Die Spechte werden bundesweit in Rahmen des Monitoring Programms „seltenen Brutvögel“ erfasst.

 

Helmut Schmitt, Vorsitzender des LBV FO, führte in die Methodik ein, um vielleicht weitere Kartierter zu finden. Neben der Theorie gab es viel zu sehen – gleich zu Beginn wurden zwei Kleinspechte beim Revierkampf beobachtet. Gerade der Kleinspecht hat im Bestand stark abgenommen – er benötigt Totholz von Weichlaubhölzer, wie z.B. Weide, Pappel oder Birke. Solche Baumarten kommen meist in sogenannten Auwäldern vor, aber dieses Habitat wird in unserer Landschaft immer seltener. Weiter konnten Mittel-, Grün-, Bunt- und Schwarzspechte gesehen oder gehört werden. 

Ein besonderer Moment war, als ein Marder mit einer erbeuteten Maus beobachtet werden konnte, der in einer Baumhöhle verschwand. 

 

(08.03.2026